Finanzierungsgrundsätze Als öffentliche Schule mit nicht-staatlicher
Trägerschaft will die Rudolf Steiner Schule Schaffhausen grundsätzlich
allen Schülerinnen und Schülern offen stehen, unabhängig vom
finanziellen Leistungsvermögen der Eltern. Die Existenz der Schule
ist davon abhängig, dass sie Bedürfnisse von Menschen befriedigt, die
auch bereit sind, sie durch ideelle, finanzielle und tatkräftige
Unterstützung zu ermöglichen. Das Finanzierungsmodell der Rudolf
Steiner Schule beruht auf der Solidarität der ganzen Schulgemeinschaft.
Einerseits muss ein solides wirtschaftliches Fundament für die Schule erhalten werden,
andererseits sollen auch Kinder aus finanzschwachen Familien die Schule
besuchen können.
Bemessung des Elternbeitrages Der Elternbeitrag ist nicht das Schulgeld für die eigenen Kinder, sondern dient der Schulgemeinschaft als Solidaritätsbeitrag zu ihrer Existenz. Er ist als Familienbeitrag zu verstehen, unabhängig von der Anzahl Kinder, die die Schule besuchen.
Auszug aus den Richtlinien für die Bemessung des Familienbeitrages:
Schule: Beitrag auf der Basis von 12 - 15% des Bruttoeinkommens, Familienfonds für Härtefälle. Der Familienbeitrag wird mit jeder Familie individuell im Gespräch mit der Elternbeitragskommission (EBK) festgesetzt. Die EBK wird von der Schulversammlung gewählt und besteht ausschliesslich aus Eltern (keine Lehrer).
Kindergarten: fester Beitrag von CHF 450/Mt.,sofern keine Kinder an der Schule (für ein Geschwisterpaar im Kindergarten CHF 650/Mt.)
Spielgruppe: CHF 80.00 bei einem Wochentag / CHF 150.00 bei 2 Tagen
Finanzielle Situation Rund 3/4 der Einnahmen werden durch die Elternbeiträge beigesteuert. Der Rest wird durch Elternaktivitäten (v.a. Bazar am 1. Adventswochenende) sowie Spenden aufgebracht. Ca. 80% des Aufwandes betreffen die Lehrerbezüge, die durch das selbständige Lehrerkollegium verantwortet werden. Die finanzielle Situation kann als stabil bezeichnet werden. Dank gemeinsamer Anstrengungen der Eltern und Lehrer gelingt es die Schulrechnung mehr oder weniger ausgeglichen zu gestalten. Im Laufe der Jahre ist es gelungen, die auf den Schulliegenschaften lastende Hypothekarschuld sukzessive zu reduzieren.
Möglichkeiten der Unterstützung: mit einer Patenschaft, d.h. einer regelmässigen Beitragszahlung, können Sie uns finanziell wirkungsvoll unterstützen. Füllen Sie das Patenschaftsformular (download) aus oder machen Sie einen einmaligen oder dauernden Zahlungsauftrag auf unser untenstehendes Konto.
Spenden an den Schulverein können vom steuerbaren Einkommen abgesetzt werden, da wir steuerlich als gemeinnützige Institutionanerkannt sind. Für Schuleltern gelten entsprechend den Bestimmungen der kantonalen Steuerbehörden gewisse Einschränkungen, da ein Teil der Beiträge nicht als uneigennützige Spende eingestuft wird (sondern als Schulgeld).
Unsere Kontoverbindungen: Bank CH: Schaffhauser Kantonalbank, 8200 Schaffhausen (BC 782), Kto. 687.991-2 102 (Postcheckkonto der Bank: 82-50-5) Bank D: Sparkasse Hochrhein (BLZ 684 522 90), Kto. 3355500 Postcheckkonto CH: 82-1627-3
Für Spender aus Deutschland (nicht aber für Eltern) besteht die Möglichkeit folgende Bankverbindung des Vereins zur Förderung der Waldorf-Pädagogik e.V. zu nutzen: Volksbank Hochrhein EG (BLZ 684 922 00), Kto. 3002942. Der Verein kann Zuwendungen im Sinne von Art. 10b des Einkommenssteuergesetzes bestätigen.
Neben der finanziellen Seite ist die Elternmitarbeit ein wesentliches Element, um die Kosten in einem tragbaren Rahmen zu halten.
So nehmen die Eltern im Reinigungsdienst eine tragende Rolle ein. Auch der Unterhalt der Schulhäuser und der Umgebungsanlagen erfordert viel Engagement der Eltern (z.Bsp. Werkwoche in der ersten Sommerferienwoche).
Bei der Tagesschule beteiligen sich Eltern ehrenamtlich, vor allem beim Küchendienst für den Mittagstisch.
Viel Engagement zeigen die Eltern auch für den grossen Bazar, der seit 30 Jahren immer am ersten Adventswochenende stattfindet. Auch mit einem Osterstand wird Geld für die Schule erarbeitet. Seit einigen Jahren wird an der Schaffhauser Herbstmesse eine Chinderhüeti angeboten und die grosse Messetombola betrieben.